NFTs sind einzigartige digitale Assets, die Dinge wie Kunst, Musik und Videos repräsentieren. Wie Kryptowährungen existieren sie auf einer Blockchain und können gekauft und verkauft werden. Im Unterschied zu Krypto sind sie nicht replizierbar und können nicht eins zu eins untereinander getauscht werden – jede hat einen eigenen Wert, ähnlich wie Gemälde auf einer Kunstausstellung.
Das wichtigste Verkaufsargument für NFTs sind ihre einzigartigen Blockchain-Adressen. Kein NFT gleicht einem anderen, was die Nachverfolgung von Eigentumsrechten auf Blockchain-Explorern (Webseiten, die Krypto-Nutzern helfen, Informationen zur Ziel-Blockchain zu finden) einfach macht. Wer die Vertragsadresse eines NFT kennt, kann diese zum Beispiel auf einer Webseite wie Etherscan eingeben und die Transaktionshistorie des Token's überprüfen.
Statt nur eine digitale Währung zu repräsentieren, haben NFTs nahezu unbegrenzte Anwendungsmöglichkeiten, da sie viele Formen virtueller Medien abbilden. Von Gemälden und Animationen bis hin zu Alben und Tickets kann jede digitale Datei in einen Token umgewandelt werden.
Interessanterweise werden NFTs eher wie physische Sammlerstücke (wie Baseballkarten und Kunstwerke) gehandelt als Kryptowährungen. Anders als Bitcoin oder Ethereum gibt es keine Spot-Börse für NFTs. Das heißt, diese Token sind zu einem bestimmten Zeitpunkt keinen festen Betrag einer anderen Währung, wie etwa dem US-Dollar (USD), wert. Ihr Wert richtet sich stattdessen nach Nachfrage und Interesse. Während die Seltenheit eines NFT's seinen Wert erhöhen kann, wird es dadurch auch schwieriger, einen "fairen Preis" für jeden Token zu bestimmen. Selbst "Blue-Chip-NFTs" – Projekte, von denen erwartet wird, dass sie langfristig einen stabilen Wert behalten – zählen weiterhin zu den spekulativsten Assets im Krypto-Ökosystem.
Manche einsteigerfreundliche Plattformen benötigen lediglich eine digitale Datei, um einen Token zu „minen“. In den meisten Fällen braucht man jedoch drei Dinge, um erfolgreich ein NFT zu erstellen und zu verkaufen:
Auch mit wenig Krypto-Erfahrung ist das Minten eines NFTs ein recht unkomplizierter Prozess. Sobald Sie Ihren ersten NFT erstellt haben, können Sie digitale Sammelobjekte auf zahlreichen Plattformen erschaffen.
So erstellen Sie ein NFT:
Jeder NFT-Marktplatz erhebt unterschiedliche Gebühren für seine Dienste, einschließlich des Mintings von Token. Die Kosten für das Erstellen eines NFT hängen von den jeweiligen Bedingungen und Konditionen Ihrer Plattform ab.
Wenn eine Website jedoch "kostenloses" NFT-Minting bewirbt, bedeutet das nicht, dass sie die Gasgebühren für die Nutzung Ihrer gewählten Blockchain übernimmt. Gasgebühren gehen direkt an die Validatoren oder Miner, die Krypto-Transaktionen bestätigen. Die durchschnittliche "Gasrate" auf Blockchains schwankt und hängt von der aktuellen Netzauslastung ab.
Die besten aktuellen Schätzungen für Gas-Gebühren erhalten Sie auf einem Blockchain-Explorer Ihrer bevorzugten Blockchain. Etherscan zeigt beispielsweise die Gasrate auf der Ethereum-Blockchain an, während Polygonscan die aktuellen Gasgebühren auf Polygon anzeigt.
Jeder hat andere Gründe, NFTs zu erkunden. Einige wollen Sammlerstücke erwerben, andere nutzen NFTs zur Monetarisierung ihrer Kunst. Unabhängig von Ihrem Antrieb: Ein bedeutender Vorteil von NFTs sind die klaren Eigentumsrechte Ihrer Token.
Es ist unmöglich, ein NFT zu duplizieren, sobald es auf einer Blockchain gemintet wurde. Zwar kann jeder ein virtuelles Bild kopieren und einfügen, er hat jedoch keinen Zugang zur Blockchain-Adresse des NFT's. Dies ermöglicht es Erstellern, ihre NFTs überallhin zu übertragen, zu speichern und zu verkaufen.
Außerdem lässt sich dank der leichten Nachverfolgbarkeit von NFT-Besitz derartige Projekte einfach mit besonderen Vorteilen programmieren. Die Band Kings of Leon programmierte etwa VIP-Konzertzugang in ihre "Golden Ticket"-NFTs. Ebenso ist das Blockchain-Technologieunternehmen Yuga Labs dafür bekannt, per airdrop Krypto-Rewards wie Metaverse-Land an Besitzer ihrer BAYC-NFTs zu senden.
Künstler, die NFTs minten, können auch Lizenzgebühren direkt in ihre Werke programmieren. Jedes Mal, wenn ein NFT auf einem Sekundärmarkt gehandelt wird, erhält der Ersteller des Tokens einen Prozentsatz der Einnahmen auf ihre Krypto-Wallet. Diese dauerhafte Gebühr kann zu einer lukrativen passiven Einkommensquelle für Kreative werden, die das Erstellen von NFT-Kunst erlernen.
Dutzende NFT-Marktplätze bieten hochwertige Minting-Dienste an. Um aus der stetig wachsenden Liste von NFT-Portalen auszuwählen, nehmen Sie sich Zeit, die Erfolgsbilanz jeder Website im Bereich Kryptowährung zu prüfen. Berücksichtigen Sie bei Ihrer Entscheidung folgende Punkte:
Immer mehr NFT-Marktplätze machen es Krypto-Neulingen einfach, mit dieser revolutionären Technologie zu experimentieren. Dank verbesserter UI/UX auf den größten NFT-Websites kann praktisch jeder ein digitales Sammlerstück ohne Programmierkenntnisse erstellen. Solange Sie eine Self-custodial Wallet, eine digitale Datei und ein wenig Krypto haben, können Sie NFT-Minting ausprobieren.
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