
Wenn du in der Zeit zurückreisen und ein beliebiges Konzert der Musikgeschichte live erleben könntest, welches würdest du wählen? Für britische Musikfans ist die Antwort klar: Queens legendärer Auftritt beim Live Aid im Wembley-Stadion 1985. In einer neuen Umfrage unter 2.000 britischen Musikfans, die von Perspectus Global, durchgeführt wurde, nannten 42 % die mitreißende 20-minütige Performance von Freddie Mercury als den Auftritt, den sie am liebsten live erlebt hätten – noch vor Michael Jacksons Dangerous World Tour und dem Abschiedskonzert der Beatles auf dem Dach ihres Studios im Jahr 1969.
Auch Musikfans in den USA kennen diese Sehnsucht und haben ihre eigenen Legenden, die sie um jeden Preis einmal live erlebt hätten. Und man muss nicht in die Vergangenheit blicken, um zu spüren, wie viel Live-Musik heute noch bedeutet. Als die Tickets für Taylor Swifts Eras Tour in den Verkauf gingen, stellten Fans Wecker, gründeten Gruppenchats und tauschten Presale-Codes aus – alles für die eine Chance, dabei zu sein. Ihre Begeisterung war unübersehbar und erinnerte daran, dass Menschen für ein großartiges Konzert noch immer Berge versetzen würden.
Heute ist der Weg zu diesen Momenten ein Wettlauf gegen Maschinen.
Eine weltweite Herausforderung
Automatisierte Bots machen inzwischen mehr als die Hälfte des gesamten Webverkehrs weltweit aus, während beinahe 40% des gesamten Internetverkehrs von bösartigen Bots verursacht werden. Mit der fortschreitenden Automatisierung durch KI werden die Auswirkungen in der Live-Event-Branche immer deutlicher. Aktuelle Forschungen aus verschiedenen Märkten zeigen, wie weitreichend das Problem inzwischen ist:
Laut der Perspectus Global-Umfrage geben drei Viertel (77%) der befragten Briten an, dass sie bereits ein Konzert verpasst haben, weil die Preise zu hoch oder die Warteschlangen zu lang waren. Musikfans verbringen durchschnittlich 3 Stunden pro Jahr in Online-Ticketwarteschlangen, und 1 von 3 (29%) glaubt, dass Bots und Wiederverkäufer Tickets aufkaufen, bevor echte Fans die Chance dazu haben. Weitere 31% sind der Meinung, dass Ticketplattformen mehr tun sollten, um automatisierte Bots zu blockieren.
In den Vereinigten Staaten sind 73% der wichtigsten Ticketverkäufe das Ziel von Bots, und die Preise auf dem Zweitmarkt liegen durchschnittlich beim 1,8-fachen des Originalpreises. In Deutschland ergab eine von Tools for Humanity beauftragte YouGov-Umfrage, dass 78% der Menschen Bots und automatisierte Programme im Internet als wachsendes Problem sehen und 53% befürchten, aufgrund dessen keine Tickets für begehrte Veranstaltungen zu bekommen.
Laut der Umfrage „In drei Sekunden ausverkauft? Polen haben genug von Ticket-Kauf-Bots“, beauftragt von Tools for Humanity und im Mai 2026 von Profeina unter 1.000 polnischen Internetnutzern durchgeführt, haben die Hälfte der Befragten erlebt, wie Tickets für ein Wunschkonzert oder -spiel verschwanden, bevor sie den Kauf abschließen konnten. 44% geben zu, während der Arbeit oder in der Schule nach Tickets zu suchen.
Das Muster zeigt sich auch in Asien. Japan verabschiedete 2019 ein Gesetz, das den kommerziellen Weiterverkauf von Tickets zu überhöhten Preisen für bestimmte Veranstaltungen verbietet. In Südkorea stiegen die Meldungen über illegale Ticketweiterverkäufe zwischen 2020 und 2022 nahezu um das 12-fache, was zu einer Änderung des Performance Act führte, die automatisierte Kaufsoftware verbietet.
Fans sind bereit für einen besseren Weg: Concert Kit im Einsatz
Fans wünschen sich eine Lösung, und sie sind bereit, daran mitzuwirken. Laut einer YouGov-Umfrage in Deutschland würden 90% der Befragten online nachweisen, dass sie ein echter Mensch sind, wenn dadurch Bots aus dem Kaufprozess herausgehalten werden könnten. Genau das ermöglicht die Proof of Human-Technologie von World.
Das Concert Kit von World setzt dies in die Praxis um und ermöglicht es Künstlern, Bands und Managementteams, Tickets speziell für verifizierte Menschen zu reservieren. Fans verifizieren sich einmal mit einem Orb, und ab dann kann ihre World ID bestätigen, dass sie echte Menschen sind – auch ganz vorne in der Ticketwarteschlange. Der eigentliche Kauf findet weiterhin über die bestehenden Ticketing-Systeme statt, sodass das Erlebnis für Fans vertraut und für die Veranstalter einfach bleibt.
Das von World IDs Proof of Human-Technologie unterstützte Concert Kit arbeitet mit bestehenden Ticket-Plattformen zusammen, um Bot-Aktivitäten zu verringern und einen authentischeren Zugang zu Live-Events zu ermöglichen. Concert Kit geht über CAPTCHA-Systeme hinaus und kann von KI-gesteuerten Anfragen nicht umgangen werden; es verifiziert, dass sich ein Mensch auf der anderen Seite des Bildschirms befindet. Die Ticketing-Plattform erfährt nie, wer die Person ist; sie weiß nur, dass sich auf der anderen Seite ein verifizierter Mensch befindet. Das können Bots nicht vortäuschen.
Dieser Ansatz wurde bereits erfolgreich in der Praxis umgesetzt. Beim Humans Only Concert in San Francisco im April waren Tickets ausschließlich für verifizierte World ID-Inhaber erhältlich. Und die Band Thirty Seconds to Mars hat sich kürzlich mit World zusammengeschlossen, um Tickets nur für Menschen für bevorstehende Konzerte in München, Berlin und Hannover einzuführen und so echten Fans eine gerechtere Chance zu geben, live dabei zu sein.
Ticketing ist ein frühes Beispiel dafür, was das Netzwerk echter Menschen ermöglicht. World baut das größte und inklusivste Netzwerk echter Menschen auf. Bislang haben mehr als 38,5 Millionen Menschen World App heruntergeladen, und 18 Millionen haben ihre Eindeutigkeit als Mensch mit einem Orb verifizieren lassen. World ID ist so konzipiert, dass es nur eines über dich weiß: dass du ein unverwechselbarer, echter Mensch bist. Mit der zunehmenden Verlagerung des Lebens ins Internet wird diese einfache Gewissheit zur Grundlage für einen gerechteren Zugang zu den Dingen, die den Menschen am meisten bedeuten – sei es ein Konzert, ein Spiel oder ein Gespräch.
Live-Musik verdient echte Menschen als Publikum. Proof of Human sorgt dafür, dass die Fans, die mitsingen, auch wirklich auf faire Weise dort hingekommen sind – vor den Maschinen. Um mehr über World zu erfahren, besuche world.org



