Ein Stablecoin ist eine Art Kryptowährung, deren Wert an einen anderen relativ „stabilen“ Vermögenswert wie den US-Dollar, den Euro oder Gold gebunden ist.
Die größten Kryptowährungen nach Marktkapitalisierung sind hingegen volatil. Viele argumentieren, dass diese Vermögenswerte aufgrund dieser Volatilität schwer als Zahlungsmittel zu nutzen sind. Zum Beispiel reichte der Wert eines Bitcoin im Jahr 2010 lediglich für einen Schokoriegel, während der gleiche Bitcoin heute dem Wert eines Autos entsprechen könnte. Es gibt andere Kryptowährungen, deren Wert so stark gesunken ist, wie der von Bitcoin gestiegen ist. Diese Volatilität ist problematisch, denn als Käufer möchtest du Stabilität bei der Vermögensübertragung.
Stablecoins bieten eine alternative Option, indem sie diese Volatilität reduzieren und sie damit potenziell besser für den regelmäßigen Einsatz geeignet machen. Grenzlose Zahlungen, niedrige Transaktionsgebühren, Selbstverwahrung und die Verbindung aus Stabilität herkömmlicher Fiat-Währungen mit der Flexibilität digitaler Assets machen Stablecoins attraktiv für Millionen von Menschen. Um zu verstehen, warum das so ist, müssen wir zuerst wissen, wie Stablecoins funktionieren.
Bitcoin (BTC) ist kein Stablecoin. Stablecoins sollen einen stabilen Wert über Fiat-Währungen oder andere Vermögenswerte wie Gold sicherstellen. Im Vergleich dazu ist der Wert von Bitcoin volatil. Mehr zu Bitcoin findest du hier.
Stablecoins scheinen ein vielversprechender Vermögenswert zu sein, aber wofür können wir sie nutzen? Sind sie in der Praxis auch wirklich nützlich? Die Antwort lautet ja. Hier sind einige Möglichkeiten, wie wir Stablecoins verwenden können:
Viele traditionelle Fiat-Währungen sind anfällig für Inflation, insbesondere in Volkswirtschaften mit hohen Zinssätzen. Im Gegensatz dazu waren Währungen wie der US-Dollar oder der Euro in den vergangenen 20 Jahren widerstandsfähiger gegenüber Inflation. Stablecoins wie Tether und USDC sind an den US-Dollar gekoppelt, was bedeutet, dass sie im Vergleich zu lokalen Währungen tendenziell weniger inflationieren. Einzelpersonen können ihr Geld in Stablecoins umtauschen und sich so an die US-Dollar-Inflation koppeln, wodurch ihr Vermögen einen größeren Teil seines Wertes beibehalten kann.
Daher ermöglichen Stablecoins Nutzern weltweit die gleiche Möglichkeit der Wertaufbewahrung wie US-Dollar-Besitzern – unabhängig von ihrer Herkunft. Jeder, der über einen Internetzugang verfügt, kann Stablecoins für tägliche Transaktionen nutzen.
Stablecoins gibt es in verschiedenen Varianten. Jede setzt einen Mechanismus ein, um den Wert zu stabilisieren.
Fiat-gestützte Stablecoins streben ein Reserveverhältnis von 1:1 zu ihrer jeweiligen Währung an. Zum Beispiel ist Tether im Verhältnis 1:1 an den US-Dollar gekoppelt; das bedeutet, eine Einheit Tether sollte durch eine Einheit US-Dollar gedeckt sein und die gesamte Marktkapitalisierung von Tether sollte mit Vermögenswerten im Verhältnis 1:1 abgedeckt sein.
Eine digitale Zentralbankwährung (Central Bank Digital Currency, CBDC) ist eine elektronische Version einer Fiatwährung. Der wesentliche Unterschied zwischen bestehenden Kryptowährungen und CBDCs besteht darin, dass letztere staatlich unterstützt und von der Zentralbank eines Landes ausgegeben werden. CBDCs sind an den Wert der zentralen Währung der ausgebenden Regierung gebunden.
Schauen wir uns die verschiedenen Arten von Stablecoins an, um zu verstehen, wie sie gedeckt sind:
Nachdem wir die verschiedenen Arten von Stablecoins und ihre Funktionsweise kennengelernt haben, ist es Zeit, einen Blick auf die beliebtesten Stablecoins auf dem Markt zu werfen.
Mit einer Marktkapitalisierung von rund 65 Milliarden US-Dollar ist Tether der weltweit beliebteste fiat-basierte Stablecoin. Es war auch der erste Stablecoin am Kryptomarkt und weist die höchste Anzahl globaler Transaktionen auf, was es zum liquidesten Stablecoin macht. Es gab Vorwürfe, dass USDT nicht wie behauptet zu 1:1 gedeckt ist, die allerdings bisher nicht bewiesen wurden.
Wie der Name schon sagt, ist USD Coin an den Wert des US-Dollars gekoppelt und fiat-besichert. Das bedeutet, dass man einen USDC für $1 kaufen oder jederzeit für $1 einlösen kann. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Textes sind weltweit insgesamt 55,8 Milliarden USD Coins im Umlauf.
Mit aktuell 17,5 Milliarden US-Dollar Marktkapitalisierung ist Binance USD der drittgrößte Stablecoin. BUSD ist eine fiat-basierte Stablecoin-Initative der Krypto-Börse Binance in Zusammenarbeit mit Paxos und hält einen 1:1-Wert zum US-Dollar.
MakerDAO startete Dai 2017 auf der Ethereum-Blockchain. Dai ist ein krypto-besicherter Stablecoin, der durch Ether (die Kryptowährung der Ethereum-Plattform) hinterlegt wird und an den US-Dollar gekoppelt ist. Im Gegensatz zu anderen Stablecoins ist DAI dezentralisiert und verwendet Smart Contracts sowie Anreize, um seine Bindung zu halten.
TrustToken's TUSD ist ein fiat-besicherter Stablecoin, der auf der Ethereum-Blockchain existiert. Jeder TUSD-Token hält momentan ein 1:1-Verhältnis zum US-Dollar. Nutzer können TUSD-Token direkt auf der Wesite von TrustToken's minten oder einlösen.
Stablecoins wirken wie das Beste aus beiden Welten – sie bergen allerdings auch eigene Risiken.
Der Kauf von Stablecoins ist der Einstieg in die meisten Marktplätze. Anstatt zuzusehen, wie der Fiat-Wert von Kryptowährungen während der Entscheidungsfindung schwankt, ermöglichen Stablecoins einen Kauf, dessen Wert zwischen einzelnen Trades annähernd konstant bleibt. Diese Stabilität schützt vor Schwankungen, hat aber auch den Nachteil, dass das Aufwärtspotenzial auf den Basiswert beschränkt ist. Nutzer sind meist vor Wertverlusten geschützt, können aber auch nicht auf signifikante Wertsteigerungen hoffen.
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